SpVg stürzt in Zweitklassigkeit – Leine-Nachrichten vom 29.05.2012

Laatzener steigen nach 6:7-Niederlage in Duisburg ab

Von Dennis Scharf

Die SpVg Laatzen hat die entscheidende fünfte Partie in der Play-down-Serie bei Duisburg 98 mit 6:7 (1:0, 1:3, 1:2, 3:2) und damit den Kampf um den Klassenerhalt verloren. Nach nur einer Saison in der DWL steigt das Team von Trainer Holger Rähse wieder in die 2. Liga Nord ab. „Wir haben gut agiert. Wenn wir deutlich verloren hätten, wäre es leichter zu verkraften“, sagte Manager Carsten Stegen.

Die SpVg fand in Duisburg gut ins Spiel, die Verteidigungsarbeit in den ersten beiden Abschnitten war ähnlich stark wie beim jüngsten 6:3-Erfolg. Tobias Müller brachte die Gäste in Führung und Torwart Hendrik Meyer hielt seinen Kasten im ersten Viertel sauber.

Im zweiten Viertel traf Jan Wirszins zum 2:1. Doch 18 Sekunden vor der Pause ging der Gastgeber durch den starken Lars Standke erstmals in Führung. Im dritten Durchgang erhöhten Center Raul Diakon und Standke auf 5:2. „Da waren wir eigentlich schon weg. Doch wie die Mannschaft noch einmal zurückgekommen ist, war bemerkenswert“, lobte Stegen.

Attila Demir traf noch vor dem Schlussabschnitt zum 3:5. In diesem gingen beide
Mannschaften an ihre Grenzen. Zwar gelang das Standke das 6:3, doch die Laatzener gaben sich noch immer nicht geschlagen und schafften durch Treffer von Müller und Jens Möller den erneuten Anschluss (5:6), ehe der Sven Wies mit dem 7:5 für die  Vorentscheidung zu Gunsten Duisburgs sorgte. Als Müller in Überzahl das 6:7 erzielte, waren noch zwei Minuten zu spielen, 35 Sekunden vor der Schlusssirene nahm Stegen die letzte Auszeit. Mit zwei Centern drängte die SpVg vergeblich auf den Ausgleich, doch ein Stürmerfoul beendete die Hoffnung auf den Verbleib in der DWL jäh. „Das Team hat sich toll entwickelt, sich aber nicht belohnen können. Die knappe Niederlage ist ärgerlich“, sagte Stegen.

SpVg Laatzen: Meyer –  Müller (3), Möller, Wirszins, Demir (je 1) Kaiser, Politze, Röttger, Richter, Hachmeister, Iseke, Knauer, Peper.

(Text: Leine-Nachrichten vom 29.05.2012)

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